

Kaum zu glauben, aber möglich:
So bleibt was hängen!
Das Format gibt es seit Jahren, aber seine überraschende Wirkung ist etwas, das man nur selbst erleben kann, sie lässt sich schlecht vermitteln: „Sprechen und Zuhören“ ist ein besonderes Konzept. In unserem Netzwerk wurde eine Einladung für ein Seminar gepostet, bei dem der Verein Mehr Demokratie e.V. die Idee dahinter genauer erläutern würde. Sofort meldeten sich verschiedene Mitglieder an, die Neugier war groß.
Zusammen mit über hundert anderen Interessierten erlebten wir im Paulussaal Freiburg, welche Effekte diese Diskussionsform entfalten kann, wenn man – das ist wichtig – den Ablauf richtig plant. Elementar sind dabei die Moderationsform sowie das strenge Einhalten der Struktur.
Wir hörten zu, probten, waren angetan – und wollten selbst ausprobieren. Also luden wir im Netzwerk zu einem Mini-Barcamp ein. Im Haus des Engagements Freiburg fand das Treffen statt, und jede Person konnte ein gesellschaftliches Thema, das sie persönlich beschäftigt, als Frage in den Raum stellen. Per Abstimmung sortierten wir die Interessenslage und hatten am Ende vier Gruppen, die zu vier verschiedenen Fragen kontroverse Gespräche führten, arrangiert und moderiert im Stil von „Sprechen und Zuhören“.
Und es funktionierte wunderbar! Obwohl wir erst wenig Erfahrung mit dem Konzept hatten, stellte sich die erhoffte Wirkung tatsächlich ein: Man hört besser zu, erfährt mehr, kann selbst mehr Gedanken fassen und verfällt deutlich weniger in Hitzigkeit oder Kompetenzgerangel. Mit Kuchen, Wein und Snacks gingen wir in die Abschlussrunde und konnten uns freuen: Das Feedback war positiv! Danke an das Haus des Engagements für die Unterstützung!
